Logistik in Unternehmen und die Logistikbranche

Die Logistik, wie sie bei der DIALOGISTIKER GmbH, in Unternehmen gewährleistet eine bedarfsgerechte Versorgung mit Waren innerhalb eines Unternehmens. Somit zählen zum Bereich der Logistik nicht nur der Transport und die Lagerung, sondern auch die Regulierung des Wertschöpfungsnetzes. Die logistischen Aufgabenbereiche sind auf vier Kategorien ausgerichtet: Personen, Waren, Informationen sowie Energie. Die Definition von Logistik von Helmut Baumgarten, die sich inzwischen in Deutschland etabliert hat, beschreibt Logistik als die Planung und die Steuerung von Güter- und Informationsflüssen. Des Weiteren befasst sich Logistik mit der fortlaufenden Optimierung des Materialflusses innerhalb des Unternehmens. Nach der Definition vom Plowmann kann das Ergebnis jeder logistischen Aufgabe als Erfolg definiert werden, sofern die folgenden Punkte erfüllt sind: Das richtige Gut trifft im richtigen Zustand zur richtigen Zeit ein; weiterhin sollte dieses Gut in der benötigten Menge den richtigen Kunden erreichen und den richtigen Preis haben.

Der logistische Sammelbegriff setzt sich aus mehreren Teilbereichen zusammen. Die wichtigsten Bereiche sind Beschaffungslogistik, Produktionslogistik, Distributionslogistik sowie Entsorgungslogistik. Die Beschaffungslogistik befasst sich mit dem Weg der Güter vom Lieferanten zum Rohlager des Unternehmens. In Anbetracht der internationalen Konkurrenz müssen viele Firmen wettbewerbsfähig bleiben und bereits beim Einkauf einen möglichst geringen Preis bezahlen. Somit spielt eine reibungslos funktionierende Beschaffungslogistik von kleinen und mittelständischen Firmen eine Schlüsselrolle im Unternehmenserfolg. Die Produktionslogistik stellt den bestmöglichen Materialfluss vom Eingangslager zum Fertigwarenlager sicher. Eine effektive Produktionslogistik hat als höchstes Ziel eine schnellstmögliche Auftragsabwicklung. Mit einer durch Weitsichtigkeit gekennzeichnete Planung kann die Produktionslogistik die sogenannten Liegezeiten von wichtigen Arbeitsgegenständen verkürzen. Die Distributionslogistik kümmert sich um den Transport der Güter von der Herstellung bis zum Kunden. Für diesen Teilbereich der Unternehmenslogistik gilt es als oberstes Ziel, dass die Produkte schnellstmöglich den Käufer erreichen, dabei sollen die Kosten möglichst gering sein. Das Internet der Dinge und die Digitalisierung haben den Einkauf in Unternehmen maßgebend beeinflusst. Bereits heute ist es der gesamte Beschaffungsvorgang von Unternehmen. Die Digitalisierung ermöglicht eine schnelle Kommunikation zwischen Lieferanten und Geschäftspartnern. Die neue Software ermöglicht eine Kontrolle der Einkäufe in Echtzeit. Viele zeitraubende Prozesse innerhalb der Logistik sind im Zuge der Digitalisierung optimiert worden. Experten schätzen, dass in den nächsten 20 Jahren mehr als die Hälfte der heutigen analogen Arbeitsprozesse automatisiert ablaufen werden. So werden Mitarbeiter auf der einen Seite hinsichtlich der Quantität der anfallenden Aufgaben entlastet. Auf der anderen Seite macht die Digitalisierung eine vorausschauende Planung von Arbeitsabläufen erforderlich. Der Stellenwert des einzelnen Mitarbeiters im Einkauf wird an Bedeutung zunehmen. 

Die logistische Branche ist gegenwärtig der drittgrößte Wirtschaftszweig. 2011 hatte die Branche einen Umsatz von über 200 Milliarden Euro. Deutschland hat weltweit den größten Logistik-Markt. Die Branche setzt sich aus rund 60 000 deutschen Unternehmen zusammen, zum Beispiel Speditionen, Transportunternehmen, Postunternehmen, Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber.

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